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Silagestabilität und Futterqualität

Eine gute Silierung gewährleistet einen optimalen Verlauf der Konservierungsphase. Für eine ausreichende Stabilität im Silo sind vor allem zwei Punkte wichtig:

  • Luftabschluss
  • Ansäuerung

Der Luftabschluss wird durch eine ausreichende Verdichtung und eine gute Abdeckung erreicht. Auf die Ansäuerung hat die Substratqualität, die Menge an Milchsäurebakterien und der vorangegangene Luftabschluss Einfluss.

Wird einer der Schritte vernachlässigt oder unzureichend durchgeführt, hat dies Auswirkungen auf die Futterqualität. Die Folge sind Verluste durch:

  • Buttersäuregärung: Entsteht durch zu nasse und verdreckte Silage. Zucker und Eiweiß wird abgebaut, die Milchsäuregärung gehemmt
  • Schimmel: Unzureichender Luftabschluss
  • Fäulnis: zu viel Wasser und unzureichender Luftabschluss
  • Nacherwärmung: Hefepilze und unzureichender Luftabschluss

Fazit: Die Futterqualität kann sehr stark sinken, die Silage ist für eine Verfütterung nicht mehr geeignet bzw. sind hohe Verluste hinzunehmen.

Weitere Einflussfaktoren sind die Gestaltung der Siloanlage und der Siliervorgang an sich. Bei letzterem ist es unter anderem vorteilhaft, wenn die frische Silage im Silo in dünnen Schichten (ca. 30 cm) aufgebracht und diese durch mind. drei Überfahrten verdichtet wird.

 

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