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OPTIFERT Check - Bodenuntersuchung nach der EUF-Methode

Der Vorteil einer EUF-Bodenuntersuchung im Grünland besteht darin, dass bereits mit einer Analyse sieben Nährstoffe (N, P, K, Mg, S, Ca, Na) und die Bodenart ausgewiesen werden. Bei P, K und Ca wird zusätzlich in eine sofort verfügbare und eine nachlieferbare Nährstofffraktion unterschieden.
Beim Kalkbedarf erfolgt bei der EUF-Methode im Gegensatz zu anderen Untersuchungsmethoden eine direkte quantitative Analyse des Ca-Gehalts. Der Vorteil dieser Methode ist eine genaue Aussage zum Kalkbedarf.

Die ausgewiesenen Gehaltsstufen einer OPTIFERT Check Bodenuntersuchung (A-E) sind mit denen anderer Untersuchungsmethoden vergleichbar und sind für die Vorlage im Rahmen der Düngeverordnung anerkannt.

Auf Basis der analysierten Nährstoffgehalte wird nach Durchlauf eines Bilanzierungsteils, in dem z. B. eine organische Düngung oder Anzahl der Schnittnutzung angesetzt werden, eine konkrete Düngeempfehlung der einzelnen Nährstoffe inklusive Kalk in kg/ha abgegeben.

Ablauf der OPTIFERT Check Bodenuntersuchung:

Probenahmetermine:

1. - 28. Februar*
1. - 30. November

Probenstecher:

Wird vom BayWa Betrieb gestellt (Probenahmetiefe 10 cm)

Probenahme:

  • Boden vor dem Einstich mit dem Fußabsatz verfestigen
  • 30 - 35 mal mit dem Bohrstock einstechen für ausreichend Probenmaterial
  • Probenahmetiefe in Höhfe von 10 cm exakt einhalten
  • Unterboden im Probenmaterial unbedingt vermeiden
  • Probenahme kurz vor dem Abgabe- / Versandtermin
  • Vorgewende, Grenz- und Grabenränder nicht beproben

Probenversand:

1. - 28. Februar und 1. - 30. November (Abgabe beim BayWa Betrieb)

*Die im Februar gezogenen Proben dienen vor allem der Bestimmung der Grundnährstoffe, Spurennährstoffe sowie Humus. Für Stickstoff (N) ist die Probe ungeeignet, da die Eichkurven nicht aussagekräftig sind. Hier müssen die offiziellen Nmin-Werte für Grünland der LfL herangezogen werden.

Argumente für OPTIFERT Check im Grünland

  • Direkte Kalkmessung mit EUF erkennt die richtige Kalkversorgung für Bodenstruktur; Gülledüngung verfälscht das Ergebnis nicht
  • Kali-Fixierung in der EUF-Probe messbar
  • Magnesium-, Natrium- und Schwefel-Untersuchungen im Standardpaket enthalten
  • Zusätzliche Mikro-Nährstoffuntersuchung (Cu, Fe, Mn, Zn) möglich
  • Nährstoffwechselwirkungen (z.B. Kalium/Calcium; Magnesium/Calcium) werden berücksichtigt

 

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