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Grünlandschäden und lückige Bestände nach dem 2. und 3. Schnitt
Lücken schnell schließen und hochverdauliches Grundfutter schaffen!

Die fehlenden Niederschläge von April bis August haben in weiten Teilen Deutschlands zu massiven Trockenschäden, Ertragsausfällen und Lücken im Grünland geführt.

Aktuelle Schäden auf Grün- und Weideland

Nachsaat als Erfolgsstrategie für leistungsstarkes wiederkäuergerechtes Gründland

Intensiv bewirtschaftetes Grünland mit bis zu fünf Schnitten/Jahr muss auch intensiv gepflegt werden.
Die neue Dünge-Verordnung bringt Einschränkungen bei der Ausbringung von Stickstoff und Phosphat mit sich, innerhalb deren Rahmen die Möglichkeiten zur Grünlandverbesserung nicht ausreichend sind, um ein leistungsfähiges Gräser- und Wurzelgerüst zu etablieren und eine dichte Narbe zu erhalten.

Investitionen in Qualitätssaatgut und entsprechende Nachsaattechnik sind Mittel zur Erreichung und Sicherung wirtschaftlicher Grünlandbestände - auch wenn sich diese erst mittelfristig rechnen. Dazu gehört die regelmäßige Nachsaat mit einer an die Nutzung angepassten Nachsaatmischung, z.B. Planterra NIN 2010, NIN 2011, NAL 2020.

Als sehr effizienter Nachsaatzeitraum hat sich der Sommer (Juli bis Anfang September) bewährt. Besonders die langsam keimenden Arten (z.B. Wiesenlieschgras, Wiesenschwingel, Wiesenrispe) lassen sich jetzt sicher etablieren, da die Konkurrenzkraft der Altnarbe im Laufe der Vegetation nachlässt.

Jetzt die Grünlandbestände bei der Regeneration unterstützen und weitere Verschlechterung verhindern!

Schließen Sie Lücken bevor es andere (Gemeine Rispe, Ampfer etc.) tun. Lockere Grasnarben entstehen z.B. durch Trockenheit, Spurschäden aber auch durch intensive Silagenutzung und dadurch fehlendes Aussamen der Gräser, Kräuter und Leguminosen. Mit einer periodischen Nachsaat lassen sich Lücken mit leistungsstarken Futtergräsern und Leguminosen schließen und ungünstigen Verschiebungen in der Bestandeszusammensetzung (zu viel Klee, aber auch unerwünschte Arten wie Ampfer, Gemeine Rispe usw.) entgegenwirken.

Nur dichte Narben sind in der Lage, den durch die Dünge-Verordnung vorgegebenen knappen Stickstoff bestmöglich auszunutzen und gesundes Leistungsfutter zu produzieren.

Grünland-Pflege
Grundlage für Grundleistungsfutter, gerade in durch Trockenheit und Nässe geschädigten Wiesen und Weiden

 
Durch Nässe im Frühjahr, Trockenheit und Hitze sowie regionale Hagelschäden sind die Grundfutterqualitäten stark different. Fehlende Grundfutterqualitäten oder/und Mengen, lassen sich über Feldfutter mit einjährigen Weidelgras oder Mischungen mit Alexandriner Klee, wie zum Beispiel die Planterra Mischungen 3010, 3020 ausgleichen. Die frühe Getreideernte oder die geräumten GPS Flächen bieten dazu die beste Chance. Die richtige Strategie, Aussaatmenge, Kulturart  und Mischung können Sie mit ihrem regionalen Fachmann der BayWa besprechen oder unter www.planterra.de mehr Informationen erhalten.

Sauberer Tisch für die Folgeaufwüchse

So erkennen Sie sanierungsbedürftiges Grünland:

  • Spärlicher Wiederaufwuchs mit hohem Rohfasergehalt und sehr geringen Energie- und Eiweißgehalten
  • Viele schossende Halme
  • Wenig Untergräser
  • Starker Zunahme der Gemeinen Rispe
  • Viele neu entstandene Lücken durch Trocken- und Spurschäden

Ein Pflegeschnitt oder bei überschaubarem Aufwuchs auch Mulchen mit anschließenden einstriegeln der organischen Masse sind wirksame Maßnahmen um reinen Tisch für Folgeschnitte und Lücken mit Bodenschluß für die Nach oder Übersaat zu schaffen. Einsetzende Niederschläge stellen eine gute Ausgangsbedingung für die Nachsaat dar. Neben dem Pflegeschnitt fördert auch das Striegeln die Bestockung der Futtergräser. Große Mengen von abgestorbenem Pflanzenmaterial sollten abgefahren werden.

Mit den Planterra Nachsaatmischungen jetzt die Vorrausetzung für hochverdauliches Grünland schaffen!