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Alles im grünen Bereich

Hohe Grundfutteraufnahmen durch gesundes und schmackhaftes Futter beeinflussen entscheidend den Deckungsbeitrag der Milchproduktion. Die Grundfutterleistung sollte stabil auf über 50% gehalten werden. Maßnahmen zur Grünlandpflege bilden die Basis für dieses Ziel. Eine Verbesserung der Qualität kann durch gezielte Nachsaaten mit leistungsstarken Mischungen und einem ausgewogenes Düngemanagement erreicht werden.

Die Qualität des Grundfutters ist noch vor den Ertragszahlen der entscheidende Parameter, wenn es um die Rentabilität der Milchproduktion geht. Dieser erstreckt sich von der Qualität des Grünland-Saatgutes über die Grundfutter- und Silagequalität bis hin zu den Qualitätsparametern der Milch (Keim- und Zellzahlen sowie Inhaltsstoffe). Der moderne Milcherzeuger kennt diese Anforderungen und ist sich deren bewusst. Sie erhalten hier einen Überblick über die einzelnen Faktoren und wie diese positiv beeinflusst werden können. Der Dialog mit den Landwirten ist dabei von besonderer Bedeutung. Nur mit individuellen und standortangepassten Lösungen können langfristig die vielfältigen Anforderungen an moderne Pflanzenbausysteme erfüllt werden.

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps zur Bewertung und Pflege Ihres Grünlandbestandes.

Analyse

Die Zusammensetzung unserer Grünlandbestände ist nicht zufällig, sondern das Ergebnis aus Standortbedingungen, Nutzungsintensität und Pflegemaßnahmen. Die Gründe für eine Verdrängung wertvoller Gräser, Leguminosen und Kräuter können vielfältig sein.

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Saat und Pflege

Ungünstige Bestände lassen sich u.a. durch Änderungen der Nutzungsintensität, Nachsaat und Düngemanagement vermeiden. Bei der Nachsaat können prinzipiell drei Verfahren unterschieden werden: Übersaat, Nachsaat und Neuansaat. Kleinere Narbenschäden lassen sich dagegen bereits mit einer erhöhten Stickstoffgabe beheben. Den Erfolg Ihrer Maßnahme können Sie durch angepasste Nachbehandlung und Pflegemaßnahmen positiv beeinflussen.

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Düngung und Pflanzenschutz

Ziel ist es, mithilfe standort- und nutzungsangepasster Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen einen maximalen Ertrag zu erwirtschaften und eine hohe Grundfutterqualität zu sichern.

Mit zunehmender Düngungs- und Nutzungsintensität werden immer mehr wertvolle Pflanzenarten aus dem Bestand verdrängt. Durch hohe N-Gaben wird der Anteil an Leguminosen reduziert und es besteht die Gefahr der Ausbreitung von Kräutern und nitrophilen Pflanzen

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Ernte und Konservierung

Die Futterkonservierung dient der Haltbarmachung von Futtermitteln wie z.B. Gras während der Vegetationszeit für eine Nutzung in den Wintermonaten. Hierzu wird Gras von heimischen Grünlandbeständen konserviert. Die Silageproduktion dominiert vor der Heuwerbung, da diese witterungsunabhängig ist und so das Risiko von Nährstoffverlusten und schlechter Futterqualität erheblich reduziert werden kann.

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